Zotter

Schokolade

Im 16. Jahrhundert brachte der portugiesische Eroberer Cortez eine unscheinbare Frucht, die Kakaobohne, mit nach Europa, die er bei den Azteken kennengelernt hatte. Die Einheimischen nutzten sie als belebendes Getränk, das sie Kakao nannten, indem sie die Bohnen zerstießen und die Masse mit Wasser mischten. Anfangs war der Geschmack für europäische Gaumen zu bitter, erst als Zucker oder Honig hinzugefügt wurden, setzte sich das Genießen der heißen Schokolade bei den Königs- und Adelshäusern durch. Für die einfache Bevölkerung waren die Kakaobohnen unerschwinglich. Der Schokolade wurde eine medizinische Wirkung zugeschrieben, sie wurde als Stärkungsmittel und Aphrodisiakum in Apotheken verkauft. Als größere Mengen nach Europa eingeführt wurden, begann man in Holland ein Verfahren einzusetzen, durch das Kakaobutter und Kakaopulver getrennt und durch die Zugabe von Milch und Zucker zu Tafeln gepresst werden konnten. Der Siegeszug der Schokoladetafeln in Europa nahm seinen Anfang.

Zotter

1999 gründete Josef Zotter, ein erfolgreicher österreichischer Koch und Konditor, der zuvor bereits mit seinen Tortenkreationen Aufsehen erregt hatte, in der Steiermark die Schokoladenmanufaktur Zotter.

Das Unternehmen, das bis zu 60.000 Tafeln Schokolade im Monat produziert, setzt auf biologische Herstellung. So werden ausschließlich BIO-zertifizierte Kakaobohnen aus fairem Handel aus Südamerika und der Dominikanischen Republik verwendet. Die Produktion läuft im sogenannten Bean-to-Bar Verfahren, also von der Bohne bis zur Tafel. Die Kakaobohnen werden im Werk angeliefert und dort zur Gänze bis zum Endprodukt verarbeitet. Eine Vielzahl von teilweise ausgefallenen Geschmacksrichtungen wurde entwickelt, wie zum Beispiel Hanf und Mokka, Rose und Basilikum, Mohn und Maroni. Das Sortiment umfasst bis zu 150 verschiedene Geschmackssorten. Neben der Herstellung von Tafeln bietet Zotter auch Trinkschokoladen, Croissants und Couvertüre-Blöcke an. Die Zutaten werden soweit möglich aus der näheren Umgebung bezogen oder über Fairtrade gehandelt. Während anfangs alle Sorten handgeschöpft wurden, wird mittlerweise ein Teil der Produktion mit einem neuen Verfahren hergestellt, diese Artikel werden dann als gegossen bezeichnet. Großer Wert wird auf die Gestaltung der Verpackung gelegt. So entwirft der Berliner Künstler Andreas Gratze für jedes Produkt eine neue Aufmachung. Besonders ausgefallene Kreationen sind die kreisrunde Schokoladentafel Mitzi-Blue, die in verschiedenen Sorten angeboten wird, und das aus zwei verschiedenen in der Mitte aufklappbaren Schokoladentafeln bestehende Labooko.

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Hussel

Schokolade macht glücklich

Sie enthält zwar eine Menge Kalorien und Zucker, doch deshalb ist sie auf keinen Fall ungesund. Ein wichtiger Grundstoff der Schokolade ist Kakao. Er ist je nach Art der Schokolade in unterschiedlicher Konzentration vorhanden. Vollmilch-Schokolade hat ca. 30 bis 40 % Kakaobestandteile, bei Zartbitterschokolade liegt der Kakaoanteil etwa bei 50 %, Bitterschokolade hat mehr als 60 % Kakaobestandteile. Neben Kakaomasse ist Kakaobutter in der Schokolade enthalten. Weiße Schokolade enthält nur Kakaobutter. Die Qualität der Schokolade wird von der Conchier-Zeit bestimmt. Hochwertige Schokolade befindet sich besonders lange in der Conche. Sie wird dadurch besonders zart und hat einen höheren Preis. Je nach Geschmack kann Schokolade in reiner Form, mit Nüssen, Mandeln oder mit verschiedenen Füllungen, z. B. Nougat oder Marzipan, gekauft werden. Heute trifft man teilweise auf ausgefallene Bestandteile der Schokolade, wie beispielsweise Mohn oder Kräuter.

Hussel Chocolat

Hussel ist für exklusive, hochwertige Schokoladen bekannt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hagen in Westfalen und ist Teil der Douglas Holding. Das Unternehmen verfügt über mehr als 270 Confiserien in Deutschland und ist mit mehreren Confiserien in Österreich vertreten. Die Produkte von Hussel können zusätzlich online bestellt werden. Der Jahresumsatz des erfolgreichen Unternehmens liegt bei mehr als 100 Millionen Euro. Bei Hussel sind mehr als 1.100 Mitarbeiter beschäftigt.

Hussel stellt seine Schokoladen selbst her und verwendet dafür nur edle Produkte von ausgewählten Lieferanten und aus biologischem Anbau. Ein wichtiger Zweig des Unternehmens besteht in der Produktion von Trüffeln und anderen Pralinen in zahlreichen Geschmacksvariationen. Nougattütchen und mit Nougat gefüllte Meeresfrüchte, Walnusspralinen, Trüffel und viele andere Pralinenspezialitäten können einzeln nach Sorte oder als Sortiment gekauft werden.

Produkte

Schokolade wird bei Hussel in vielen Sortimenten angeboten und ist gut als Geschenk geeignet. So findet man beispielsweise Werkzeug aus Vollmilch- und Zartbitterschokolade oder einen Siegerpokal aus Vollmilchschokolade. Zu den unterschiedlichsten Themen findet man Figuren und Bilder aus Schokolade. Nicht zu vergessen sind die vielen edlen Schokoladen in Form von Tafeln, Riegeln, Blättchen oder Bohnen. Besondere Geschmacksrichtungen wie Edelbitter-Schokolade mit Chili oder mit Vanille sind ebenso erhältlich wie Trinkschokolade am Stiel. Als besonderen Service bietet Hussel seinen Kunden die Möglichkeit, die Schokolade selbst nach eigenem Geschmack zu gestalten. Dazu stehen verschiedene Tafelschokoladen als Grundstoff zur Auswahl, die mit Nüssen, Früchten und Dekoren ausgestattet werden können. Fruchtgummi, Lakritzen, Gebäck, Marzipan und Geleebohnen runden das Sortiment von Hussel ab.

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Ritter Sport

Schokolade

Alle Naschkatzen bekommen schon bei der Namensnennung große Augen, denn der Name zeugt von Qualität und Geschmack. Aber wem haben wir diesen Genuss zu verdanken? Überliefert ist, dass um 600 n.Chr. die Maya den Kakao anbauten und die Kakaopflanze als eine Pflanze mit „göttlichem Ursprung“ verehrten. Dem Kakaogott „Ek Chuah“ zu Ehren wurden Feste abgehalten und die Azteken waren es, die diesem „göttlichen Genuss“ den Namen „Xocolatl“ gaben. Einen Nachteil hatte diese Xocolatl allerdings, denn es handelte sich hier um ein Kakaogetränk, welches als berauschendes Lebensmittel galt und damit nur den Männern des Adels vorbehalten war.
Nur gut, dass diese Zeiten vorbei sind, denn die heutigen „Großverbraucher“ sind nicht die Männer, sondern diejenigen, denen man damals den Genuss vorenthalten hat, die Frauen und die Kinder. Aber wer stellt nun diese kleinen Leckerbissen her, die uns regelrecht süchtig machen? Der Gedanke geht gleich in die Richtung – quadratisch, praktisch und „guuuut“!

Ritter Sport

Richtig, gemeint ist die Marke „Ritter Sport“, die kleine Tafel mit großem Weltruf von dem Schokoladenimperium aus Waldenbuch. Die eigentliche Firmengründung der Zucker- und Schokoladenfabrik „ALRIKA“ war 1912 in Kannstatt, deren Produktion 1930 nach Waldenbuch verlegt wurde.
Hier in Waldenbuch ist die „Geburtsstätte“ der quadratischen Süßigkeit. Es ist ein kleiner Ort in der Nähe von Stuttgart, in dem seit 1932 die süße Versuchung hergestellt wird. Der Dank gehört Alfred und Clara Ritter, die sich diesen Dank auch verdient haben, denn aus der Idee heraus, eine Schokolade für den Sportplatz zu kreieren, die auch in eine Jackettasche passt, entstand die „Ritter Sport“- Schokolade, die seit über 80 Jahren auf dem Markt ist und nichts von ihrer Popularität eingebüßt hat. Im Gegenteil, inzwischen kennt jedes Kind auch die ganz kleinen „Schmeckerchen für Zwischendurch“, mit denen man die kleinen Süßmäulchen für eine Weile verstummen lassen kann. In Waldenbuch hat die Firma ein Refugium geschaffen, welches mit einem Schoko-Laden, einem Schoko-Shop, einer Schoko-Ausstellung und der Schoko-Werkstatt in das Reich der Schokolade eintauchen kann. Ein besonderes Highlight ist das Museums- Café, hier kann man sich bei einem Blick von der Terrasse die köstlichen Kaffee- und Schokoladenspezialitäten schmecken lassen.

Die köstlichen Quadratischen

„Ritter Sport“ wird in 100g und 250g Packungen vertrieben, als kleine Minis oder in verschiedenen Vorrats- und Geschenkeboxen.
Im Angebot findet man weiße Schokolade, Vollmilch-, Halb- und Zartbitterschokolade, die Sorten Alpenmilch, Nougat, Mandel, Marzipan, Knusperflakes und vieles andere mehr. Es werden auch spezielle Saisonsorten angeboten, die es nur zu bestimmten Zeiten gibt, wie zum Beispiel die „Vielen Dank Tafel“ oder bestimmte Fruchtangebote, wie „Amarena Kirsch“ oder die „Pfirsich-Maracuja-Joghurt-Tafel“. Auch die „Mini Sommer Mix“ gehören zu den Saisonsorten. Besondere Angebote sind die Vorrats- und Geschenkeboxen. Die „Quadretties“ gibt es in einem 333g-Glas, was an frühe Kinderzeiten erinnert, wo man noch heimlich genascht hat. Oder man nimmt die „Quadretties Vorratsbox“, sie verspricht höchsten Schokoladengenuss und hat einen Inhalt von 200 Stück Quadretties oder anders gesagt, sie hat ein Gewicht von 1000g. Entweder verschenkt man diese Vorratsbox oder was noch besser ist, man legt gleich seinen eigenen Vorrat an!

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Lindt Schokolade

Schokolade

ls im 16. Jahrhundert der Spanier Hernán Cortéz von seinem Aufenthalt bei dem aztekischen König Montezuma die ersten Kakaobohnen mit nach Europa brachte, ahnte niemand, was sich aus diesem unscheinbaren Früchten entwickeln würde. Die Kakaobohnen wurden mit Wasser vermischt und als Schokolade getrunken, die jedoch für den europäischen Geschmack anfangs zu bitter war. Erst durch die Verfeinerung mit Honig und Rohrzucker, wurde das Trinken von Schokolade populär. Allerdings war sie so teuer, dass sich nur reiche Adlige Schokolade leisten konnten. Da sie als kräftigend und aphrodisisch galt, wurde sie sogar als Heilmittel in Apotheken angeboten. Eine medizinische Wirkung kann heute sogar nachgewiesen werden.


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Erst im 18./19. Jahrhundert, als genügend Kakaobohnen nach Europa importiert wurden, entwickelte der Holländer van Houten ein Verfahren, bei dem die Kakaobohnen gepresst, die Kakaobutter sich abspaltete und die Masse anschließend zu Kakaopulver vermahlen werden konnte. Durch die Mischung von Kakaopulver und Kakaobutter mit Zucker und Milch entstanden die ersten Schokoladentafeln, die sich zunehmend auch die einfache Bevölkerung leisten konnte.

Lindt – Schokolade nach Schweizer Art

Im 19. Jahrhundert hatte der Schweizer Schokoladenhersteller Rodolphe Lindt ein Patent für ein Conchierverfahren kurz Conche angemeldet. Dabei handelt es sich um eine spezielle Rührmaschine, die durch stundenlanges Rühren der Schokoladenmasse das Restwasser entzog und damit das Kristallisieren des Zuckers verhinderte. Durch dieses Verfahren entstanden ein wunderbares Aroma und vor allem die zartschmelzende Konsistenz, die auf der Zunge zu vergehen schien. Diese Methode begründete den guten Ruf der Schweizer Markenschokolade in aller Welt.

Als im Ende des 19. Jahrhunderts die Firma Lindt vom Schweizer Konkurrenten Sprüngli übernommen wurde, entstand die noch heute für ihre feinen Schokoladen bekannte Gesellschaft Lindt und Sprüngli, die weltweit Tochterfirmen unterhält und durch zahlreiche Aufkäufe zu einem internationalen Großunternehmen wurde. Der Markenname „Lindt“ blieb erhalten und ist ein Synonym für Schokolade allererster Qualität.

Schokoladensorten

Neben der herkömmlichen Schokoladentafel, die es in allen Geschmacksorten gibt, bietet die Firma Lindt ein breites Spektrum weiterer Schokoladenprodukte an. Pralinen, gefüllte Schokoladenkugeln sowie Angebote zu den Jahresfesten Weihnachten, Ostern und Muttertag gehören zum Sortiment. Die bekannteste Produktlinie ist „Lindor“, die sich durch besonders feinen Geschmack und die edle Verpackung auszeichnet. Zu Ostern besonders beliebt bei Jung und Alt ist der Schokoladenhase, der ganz in Goldpapier gewickelt ist, ein Glöckchen um den Hals trägt, und der in verschiedensten Größen angeboten wird. Noch nicht so sehr bekannt aber stark im Kommen sind Schokoladen mit hohen Kakaoanteilen von über 60 %, sowie der verstärkte Einsatz exotischer Aromen wie Pfeffer, Ingwer und Chili.

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Pralinen

Süßigkeiten und Schokolade

Die heutige Konsumwelt bietet dem Kunden die unterschiedlichsten Produkte und Artikel. So zählen vor allem Lebensmittel als einer der Hauptsektoren für den Markt westlicher Länder. Doch nicht nur die grundlegenden Lebensmittel, wie Getreide, Milch etc., sondern viel speziellere und aufwendig hergestellte Produkte locken die Menschen in den Supermarkt.
Ein gutes Beispiel für solche Produkte sind Pralinen. Sie gelten als eine der edelsten Formen an Süßigkeiten und sind somit auch preislich gesehen im oberen Bereich der gängigen Ausgaben für Lebensmittel angesiedelt. Doch die einzelnen Pralinenarten und Pralinensorten unterscheiden sich in vielen Bereichen voneinander. Nicht nur in punkto Geschmack sondern auch in der Zubereitungsart, Herstellung und in den verwendeten Nahrungsmitteln gibt es viele Besonderheiten.

Pralinen

So wird die Herstellung von Pralinen in exklusiven Unternehmen vor allem durch ein besonders langes “Conchieren” geprägt. So nennt sich der Vorgang, bei dem die Schokolade in flüssiger Form gerührt wird. Bis zu 12 Stunden kann solch ein Rührvorgang dauern. Die Zartheit der Schokolade nimmt mit der Dauer des Verfahrens zu. Doch Temperatur und Konsistenz der Masse müssen stündlich überprüft werden. Eine Praline darf übrigens erst ab einem Anteil von 25% Schokolade und ihrer mundgerechten Portion als Praline bezeichnet werden.

Da sich Pralinen vor allem durch ihre Füllung auszeichnen, ist auch bei der Herstellung der köstlichen Verführungen ein besonderes Augenmerk auf diese gelegt. Dabei reichen die Inhalte der Pralinen von eher simplen Produkten, wie Nüssen oder Marzipan, bis hin zu ausgefeilten Cremefüllungen mit diversen Geschmacksrichtungen. Seit einigen Jahren sind auch Zusätze wie Chili, schwarzer Pfeffer und Papaya äußerst beliebt. Ein Klassiker der Pralinenfüllung sind jedoch immer noch alkoholische Zusätze wie Rum, Eierlikör und andere Zusätze. Ebenfalls ein Klassiker unter Pralinenfreunden sind Trüffelpralinen.

Fertig hergestellt und verpackt landen die unterschiedlichen Pralinen dann in den Regalen der Supermärkte. Marken wie Lindt, Trumpf und Sarotti haben mit hochwertigen Produkten und recht humanen Preisen übrigens maßgeblich zur Verbreitung und Beliebtheit der kleinen Süßigkeiten beigetragen. Schließlich sind die Preise von gut 3€ pro Schachtel immer noch beachtlich, doch im Vergleich zu Luxuspralinen immer noch bezahlbar. Mittlerweile gibt es sogar so genannte Pralinen Clubs. In diesen treffen sich die Mitglieder, testen die verschiedensten Pralinen aus, philosophieren über Geschmack und Empfindung und kommen letztendlich zum Urteil wie jeder andere Pralinenesser auch: Pralinen sind lecker, exklusiv und einfach etwas besonderes.

Doch nicht nur in den Auslagen der Supermärkte, sondern auch im Internet lassen sich diverse Möglichkeiten zum Kauf von Pralinen finden. So können nicht nur Versandhäuser mit der Lieferung der schokoladigen Verführungen beauftragt werden. Der Kunde hat sogar die Möglichkeit, die verwendeten Zutaten einzelner Pralinen zu bestimmen. So kann er sich seine ganz individuelle Pralinen-Kreation erstellen.

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Süßigkeiten

Süßigkeiten online

Süßigkeiten – mit diesem Begriff verbindet wohl jeder Mensch zahlreiche und vielfältige Assoziationen. Doch was sind Süßigkeiten überhaupt und welche Kategorien von Süßigkeiten gibt es? Diesen Fragen soll in der Folge nachgegangen werden. Per Definition ist eine Süßigkeit eine Speise mit einem sehr hohen Zuckeranteil. Aufgrund dieses hohen Zuckeranteils zählen Süßigkeiten beziehungsweise Süßwaren auch nicht zu den Grundnahrungsmitteln. Sie sind vielmehr Genuss- und Luxuswaren.

Lange Zeit waren Süßigkeiten in Europa ein Luxus, den sich nur eine dünne privilegierte Oberschicht leisten konnte. Erst ab dem 16.Jahrhundert fanden Süßigkeiten eine weitere Verbreitung in Europa. Bis in die heutige Zeit, in der sie als Massenware breiten Einzug in die europäische und nordamerikanische Esskultur erhalten haben. In der asiatischen Welt haben die Süßwaren seit jeher einen großen Stellenwert für alle Bevölkerungsschichten. Der heutzutage hohe Verzehr von Süßwaren in Deutschland lässt sich eindrucksvoll mit dem täglichen Pro-Kopf-Verzehr der Deutschen belegen: So konsumiert jeder deutsche Mann im Schnitt rund 55 Gramm Süßigkeiten pro Tag und jede deutsche Frau circa 48 Gramm und auch Online kann man mittlerweile Süßwaren bestellen.

Süßes

Süßigkeiten gibt es in den verschiedensten Farben und Formen: Der Klassiker sind sicherlich Schokoladenerzeugnisse. Diese werden auf vielfältige Weise vertrieben: Klassisch in Form von Tafeln, als Füllung von Teigwaren, als Ostereier, in Dropsform und vielen weiteren Ausführungen.

Neben den Schokoladenerzeugnissen sind vor allem Zuckerwaren wie Bonbons, Zuckerwatte oder Türkischer Honig sehr beliebt und weit verbreitet. Diese Produkte bestehen, wie der Name bereits andeutet, größtenteils aus Zucker. Diese Zuckerprodukte werden in den verschiedensten Farben vertrieben und es gibt sie zum Kauen, zum Lutschen oder zum Trinken (beispielsweise in Wasser aufgelöstes Brausepulver). Auch Gelatine-Produkte wie Gummibärchen, Colafläschchen oder andere Furchtgummis sind beliebte Süßigkeiten. Eine ähnliche Kategorie bilden die Kaugummis. Diese werden auch zu den Süßigkeiten gerechnet und in verschiedenen Geschmacks-, Farb- und Formvariationen angeboten. Mit Zucker haltbar gemachte Früchte oder kandiertes Obst zählen auch zu den Süßigkeiten. Diese Leckereien erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Ein weiterer Klassiker unter den Süßigkeiten sind Produkte auf Nussbasis. In diese Kategorie fallen sämtliche Produkte, die Marzipan, Nougat oder Nusscreme enthalten.

Das Thema Süßigkeiten löst bei den Menschen sehr verschiedene Reaktionen aus. Prinzipiell mag wohl jeder eine bestimmte oder gar mehrere Sorten von Süßigkeiten, doch müssen viele Menschen aufgrund der hohen Kalorienmengen, die in Süßigkeiten enthalten sind, auf diese verzichten. Die positiven Auswirkungen von Süßigkeiten auf die menschliche Psyche wurden jedoch in vielen Studien nachgewiesen. So führt der Konsum von Süßigkeiten zu einer erhöhten Ausschüttung des Glückshormons Serotonin, wodurch die Stimmung deutlich gehoben wird.

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Schokolade bedrucken lassen

Mit Schokolade kann man wirklich jedem eine Freude mache. Doch eine gewöhnliche Tafel Schokolade macht als Geschenk leider nicht so viel her. Es gibt aber Möglichkeiten, um dieser Süßigkeit einen individuellen Touch zu verleihen, der lange in Erinnerung bleibt.

Bedruckte Schokolade ist ein absoluter Hit. Vor allem auf Torten zu Hochzeiten und Geburtstagen ist ein Stückchen Schokolade mit einem ganz persönlichen Spruch oder gar Foto besonders beliebt. Aber auch als Geschenk zum Geburtstag eignet sich solch ein außergewöhnliches Stück Süßes ideal. Sehr beliebt ist bedruckte Schokolade auch als Werbemittel. Ob Visitenkarten, Einladungen oder Give-Aways – solch eine Besonderheit erweckt Aufmerksamkeit.
Es gibt im Internet zahlreiche Anbieter, welche diese Dienstleistung anbieten. Der Kunde lädt ein beliebiges Bild von seiner Festplatte hoch und sucht eine entsprechende Schokoladenart, -größe und -form aus. Beides wird in den Warenkorb gelegt und abgeschickt. Innerhalb von wenigen Tagen erhält der Kunde die Bestellung nach Hause geliefert und kann dieses Schokoladen-Kunstwerk verschenken oder sich selbst daran erfreuen. Solch eine Bedruckte Süßigkeit kostet zwar mehr als gewöhnliche Schokolade, jedoch ist der Preis nicht völlig unerschwinglich. Er orientiert sich auch immer an der Größe und Qualität. Bei einer größeren Bestellung gibt es meist noch Rabatt, sodass der finanzielle Aspekt kein größeres Problem darstellen dürfte. Eine weitere Möglichkeit, die relativ günstig ist, ist m&m’s zu bedrucken:

www.mymms.de

Natürlich kann der Auftrag auch einer ortsansässigen Konditorei erteilt werden, jedoch ist hier mit höheren Kosten zu rechnen, die jeder vermeiden will. Wenn es besonders schnell gehen muss, ist dies jedoch die bessere Wahl, da der Versand, der einige Tage dauern kann, entfällt. Wer seinen Freunden also ein ganz besonderes Geschenk überreichen will, sollte zu bedruckter Schokolade greifen. Auch als Werbemittel eignet sich diese besondere Schokolade ideal, da sie Aufmerksamkeit erreicht und dem Beschenkten positiv in Erinnerung bleibt.

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Schokoladenfondue Früchte

Geeignete Früchte

Für ein perfektes Schokofondue mit Früchten sollte man eine bunte, frische und vielfältige Auswahl an Fruchtsorten bereitstellen. Neben den Klassikern wie Apfel, Birne, Erdbeere und Weintraube, kann man auch Kiwi, verschiedene Arten von Melonen, Mango, Orange, Mandarine, Banane oder Kirsche verwenden. Besonders gut geeignet sind außerdem Pfirsich, Aprikose und Pflaume. Am besten sucht man die Früchte für das Schokoladenfondue nach Saison aus, um sicher zu gehen, dass das Obst frisch, reif und wohlschmeckend ist. Wichtig ist außerdem, dass das Obst in mundgerechte Stücke zerkleinert wird. So hat man im Anschluss perfekte Schokofrüchte

Man kann aber auch weniger alltägliche Früchte zum Tunken verwenden. Die Physalis (Kapstachelbeere) ist auch in Schokolade getunkt ein Genuss und gibt dem Fondue einen exotischen Touch. Ebenso ausgefallen sind Kakifrucht, Karambole (Sternfrucht) oder Nashi. Bei exotischem Obst oder bei Früchten, die man nicht kennt, sollte man sich übrigens immer vor dem Verzehr informieren welche Teile der Frucht genießbar sind und welche man lieber nicht essen sollte.

Schokofrüchte

Schokoladenfondue Früchte

Copyright Bild: Sunny6 / pixelio.de

Nicht geeignete Früchte

Schokofondue kann man aus Milchschokolade, Zartbitterschokolade oder auch weißer Schokolade herstellen, je nachdem was einem am besten schmeckt. Man sollte zur weißen und zur Milchschokolade nicht zu süßes Obst und kein Trockenobst, wie getrocknete Aprikosen, verwenden, da zuviel Zucker schnell dazu führt, dass einem der Appetit vergeht. In süße Schokoladen sollte deshalb vor allem eher säuerliches Obst wie Äpfel oder Orangen getunkt werden. Generell sollte man beachten, dass die ausgewählten Früchte ein festes Fruchtfleisch besitzen, das heißt, dass Obst wie Granatapfel. Passionsfrucht oder Kiwano gänzlich ungeeignet ist. Obst aus der Dose (Ananas, Litschi) sollte man vor dem Eintunken in die Schokoladensoße gut abtropfen lassen, damit nicht zu viel Flüssigkeit in das Fondue gelangt. Zitronen, Limetten oder Kumquats eignen sich nur für Personen, denen gegensätzliche Geschmäcker zusagen, aber sehr saure oder bittere Früchte passen im Allgemeinen eher weniger zum Schokoladenfondue. Natürlich sollte man auch darauf achten keine zu kleinen Früchte oder Obst, in das man nur schwer mit den Spießchen stechen kann ohne dass sie zerfallen (zum Beispiel Himbeeren), zu verwenden.

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Schokobananen

Eine Hülle aus Schokolade verwandelt eine einfache Frucht in eine sündhafte Delikatesse. Bananen eignen sich besonders für ein Tauchbad in einer leckeren Glasur und es ist so einfach, dass die Zubereitung auch ein kulinarisches Erlebnis für Kinder sein kann.

Zubereitung Schokobananen

Alles, was Sie brauchen sind Bananen und Schokoladenguß. Zur Verziehrung eignen sich gehackte Haselnüsse oder Walnüsse, Kokosflocken oder bunte Zuckerstreusel. Pro Banane rechnen sie mit etwa 50g Kuvertüre. Diese wird im Wasserbad geschmolzen und dann über die festen und erst vor der Zubereitung geschälten Bananen gegeben. Nun die Nüsse oder Streusel aufstreuen und die Bananen etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben. Als Variation versuchen sie es einmal mit weißer Schokolade. Geben sie beim Schmelzen einen Teelöffel Kokosfett in 100 Gramm Schokolade und überziehen sie damit ihre Bananen. Für eine Party können sie die Bananen auch in 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden, auf einen Zahnstocker stecken und in die Schokolade tauchen.

Wenn Sie nun auf den Geschmack gekommen sind und Verlangen nach mehr Schokolade und Bananen haben, dann holen sie doch den Mixer aus dem Schrank und backen einen Schokobananen Kuchen.

Rezept Schokobananenkuchen

100 g Zucker
100 g weiche Butter
2 Eier
3 EL Buttermilch oder Milch
1 TL Backpulver
350 g Mehl
3 reife Bananen,
100 Gramm fein gehackte Schokolade oder Kuvertüre
(oder 3 übrig gebliebene, fertige Schokobananen)
50 g Kakaopulver
1 Päckchen Vanillezucker

Heizen Sie den Ofen auf 175 Grad vor. Nachdem die weiche Butter mit dem Zucker schaumig geschlagen ist, geben Sie die ebenfalls geschlagenen Eier in die Masse. Das gesiebte Mehl wird mit dem Backpulver und dem Kakao vermischt und vorsichtig in den Teig eingearbeitet. Danach geben Sie die drei mit einer Gabel zerdrückten Bananen, die gehackte Schokolade und den Vanillezucker hinzu. In einer Kastenform wird der Schokobananenkuchen nun für rund 45 Minuten gebacken.

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Schokolade aus der Elfenbeinküste

Die bittere Wahrheit

Seit November 2010 tobt im westafrikanischen Staat Cote d´Ivoire (“Elfenbeinküste“) ein Machtkampf, in den mittlerweile mehr und mehr Nachbarstaaten und internationale Gemeinschaften verwickelt werden. Wie so oft auf dem schwarzen Kontinent ist es für Außenstehende schwierig zu erkennen, wer mit wem gegen wen paktiert – und welches politische Lager wessen Interessen vertritt. Wahrscheinlich trifft das “typische Marionetten-Theater” genau deshalb auf nur wenig Interesse aus Deutschland.

Das wäre vermutlich in dem Moment ganz anders, wenn in deutschen Supermärkten die Schokolade teurer würde. Denn die Elfenbeinküste exportiert 40% der weltweiten Kakaobohnen-Ernte. Eine lukrative Einnahme, soll man meinen – aber den Reibach macht weder der Staat (ganz gleich, wer in Abidjan Präsident ist oder nicht) noch die Produzenten der begehrten Kakaobohne. Die Weltmarktpreise sind so sehr gedrückt, dass sowohl die 75.000 Kleinbauern des Landes als auch die großen Kakaoplantagen auf Kinderarbeit zurückgreifen müssen.

Afrika

Copyright: Jerzy | pixelio.de

Und die Betonung liegt auf “müssen”! Denn nachdem sich ein Konsortium namhafter Schokolade-Preduzenten anno 2008 ihre Lieferanten angewiesen hatten, auf Kinderarbeit zu verzichten, sanken prompt die Erträge und die Kosten stiegen: Erwachsene Pflücker kosten mehr und arbeiten nicht so flink wie ihre jüngeren Kollegen. Dadurch gerieten die Lieferanten binnen kurzer Zeit in arge Schwierigkeiten. Der Markt verzeiht so etwas nicht.

Zwar gibt es inzwischen international geförderte Projekte, die Infrastruktur des Kakao-Anbaus der Kleinbauern zu optimieren, aber der Anteil des sogenannten Fairtrade-Kakao (also Kakao aus fairem, streng geregeltem Handel, wozu u.a. ein Fixpreis abseits der Weltmarktlage gehört) ist noch immer gering, v.a. in der Elfenbeinküste. Außerdem ist der Fairtrade-Gedanke in Europa unterschiedlich verbreitet: In Großbritannien etwa, Urmutter des Commonwealth, stammen 15% aller Kakaoprodukte aus fairem Handel (so hat sich z.B. der Cadbury-Konzern die komplette Umstellung seiner Produkte vorgenommen), in Deutschland dagegen nur ein Prozent. Konventionell erzeugter und gehandelter Kakao ist einfach billiger und daher profitabler.

Doch es gibt noch ein anderes Problem: Die kleinen “Arbeitssklaven” selbst. Denn wo sollen sie ihr Brot verdienen, wenn sie zu Tausenden von ihren Arbeitgebern entlassen werden? – Allein solche Fragen sind müßig, solange die Elfenbeinküste am Rande des Bürgerkrieges steht. Denn dessen Folgen wären die gleichen wie überall auch in der Welt: Chaos, Willkür, Korruption – und Profiteure, die daran verdienen.

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