Geschichte
Schokolade ist ein kakaohaltiges Lebens- und Genussmittel. Das eigentliche Wort leitet sich vom Namen des aller ersten kakaohaltigen Getränkes ab, dem Xocóatl der Azteken, einer Mischung aus Wasser, Vanille, Kakao und Cayennepfeffer.
Geschichtliche Zeittafel von Schokolade
1500 v. Chr.: Erste Nutzung des Kakaobaums von den Olmeken, die im Tiefland der mexikanischen Golfküste lebten
600 n. Chr.: Kakao wird von den Maya angebaut. Die Azteken gaben dem mit kaltem Wasser vermischten Kakaogetränk den Namen: Xocolatl. Zu Ehren des Kakaogottes Ek Chuah wurde im April jedes Jahres ein Fest gefeiert, das Tieropfer und das Verteilen von Geschenken beinhaltete. Kakao galt auch als berauschendes Lebensmittel und war damit – nach Auffassung der Azteken – für Frauen und Kinder ungeeignet.
1528: Kolumbus bemerkte die Bedeutung des Kakaobaums zunächst nicht. Erst im Jahre 1528 wurde Kakao von den spanischen Eroberern nach Europa gebracht.
1544: Schokolade wird nun zum aller ersten mal als Getränk am spanischen Hof getrunken.
1673: Der Holländer Jan Jantz von Huesden gibt öffentlich Kakao in Bremen (Deutschland) aus.
Ab dem 18./19. Jahrhundert: Größere Mengen von Kakaobohnen werden in Bremen in Deutschland gehandelt, allerdings in erster Linie für reichere Kunden. Noch bis ins 19. Jahrhundert wurde Schockolade in vielen Apotheken als „Kräftigungsmittel“ verkauft.
1750: Die Schokoladen-Fabrik Johann Maria Farinab beginnt mit der Schokoladenproduktion.
1804: Die Halloren Schokoladenfabrik in Halle wird gegründet.
1819: Gründung der aller ersten Schokoladenfabrik der Schweiz von François-Louis Cailler in Vevey gegründet. Ihm folgten unter anderem die Schweizer Firmen Philippe Suchard (1824), Lindt, Jean Tobler (1830; Toblerone) und Rudolf Sprüngli (1845).
1823: Schokoladenfabrik Jordan & Timaeus wird in Dresden (Deutschland) gegründet.

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