Schokoladenkuchen

Der Schokoladenkuchen hat sich seit jeher immer großer Beliebtheit erfreut. Es gibt viele Varianten von Schokoladenkuchen. Angefangen bei dem einfach Kastenkuchen bis hin zu einer ganz besonderen Leckerei. Bekannt ist diese Art von Schokoladenkuchen unter den verschiedenen Namen wie zum Beispiel Kalter Hund, Kekstorte oder Schwarzer Peter. Hierbei handelt es sich um eine Kakao-Kokosfett-Creme, die mit Butterkeksen oder Spekulatius in einer Kastenform abwechselnd geschichtet wird. Dieser Schokokuchen ohne Backen wurde erstmals in den 20er Jahren von der Firma Bahlsen erwähnt. Viele verzichten heute auf diese Leckerei, denn es handelt sich hier um eine regelrechte Kalorienbombe.
In Italien gibt es einen ähnlichen Schokoladenkuchen. Hier heißt er Salame di cioccolato, was soviel wie Schokosalami übersetzt heißt. In Norwegen ist es der Delfiakuchen, benannt nach dem Markennamen des Kokosfettes. Solche Schokoladenkuchen sind natürlich nicht mit Schokoladenmuffins zu verwechseln.

Zutaten und Rezept

Schokoladenkuchen kann man vielen weiteren Zutaten verfeinern. So wird durch die Zugabe von Nüssen oder Mandeln aus dem einfachen Schokoladenkuchen ein Nuss-Schoko-Kuchen. Wird der Teig in kleinen Portionsförmchen gebacken, dann nennt man sie Schokoladenmuffins. Auch hier sind bei der Zubereitung kaum Grenzen gesetzt.

Die Zutaten für einen Schokokuchen sind folgende:

  • 350-400 g Mehl
  • 200 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250 g Zartbitter Schokolade
  • 150 ml Milch
  • 3-4 Eier
  • 150 g Schattenmorellen
  • Etwas Salz
  • 200 g Vollmilchkuvertüre (Für die Glasur)
  • Für Feinschmecker über 18 Jahre ist auch ein oder zwei Eßlöffel brauner Rum möglich


Valentins

Schokoladentorte

Die feinere Variante eines Schokoladenkuchens ist dann die Schokoladentorte, die bei der Herstellung dem Bäcker etwas mehr Geschick und Kreativität abverlangt. Auch hier kann man durch unterschiedliche Zutaten immer wieder eine neue Kuchenkreation (Schokotorten) herstellen. Durch weihnachtliche Gewürze wie Zimt, Koriander und Nelken erhält man dann eine Art Gewürzkuchen oder man verfeinert den Grundteil mit Rotwein. Das Ergebnis ist dann eine Schoko-Rotwein-Torte. Wie man sieht, ist der Teig für den Schokoladenkuchen extrem wandelbar und kann für viele leckere Kuchenkreationen dienen. Der Phantasie sind also kaum Grenzen gesetzt. Also falls Sie nächstes mal kein Schokofondue möchten, probieren Sie es einfach mit einer Torte!

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